Und ich frage mich gerade, ob ehemals geniale Cartoonisten zwangsläufig käsig werden, sobald sie Kinder haben, oder ob das etwas ist, das nur manchmal passiert und über das schlicht normalerweise nicht größer geredet wird. Manchmal taucht das ja noch im Gespräch auf, ganz am Rand: “Der L. neulich: zwotes Panel mit Kinderkommentar” — ” “Ja, ich weiß.” [peinlich berührtes Schweigen]. Oder: “Hast Du gesehen, beim Z…” … “Kinderwagen-Z?” … [kurze Pause, wissendes Gelächter]. Ist natürlich nix weiter als Neid. Ehrlich empfundener Neid. Ein Kind wäre toll. Aber bis wir sowas haben ziehen wir Dich pointenmässig im Zwischenwald um Kilometer ab, Leowald! Ha!
@Boy Likkystein: ja, das alte Lied, ich habe es selbst einst inbrünstig mitgesungen. Je nach Betrachterstandpunkt wird durch eigene Kinder das Blickfeld eingeschränkt oder erweitert, das ist mir schon klar. Hier im Zwarwald nimmt das Thema aus eben diesem Grund einen deutliche geringeren Stellenwert ein, als ihm, gemessen an realem Zeitaufwand und Beschäftigungsintensität, zukäme. Aber was sehe ich: dass es mir nicht gelingt, in einem autobiografisch geprägten Projekt einen nicht unerheblichen autobiografischen Aspekt völlig untern Tisch fallen zu lassen, wird mir ja glücklicherweise nur aus Neid vorgeworfen. Haha, auch noch feige!
Peinlich berührte Grüsse,
leo
Jetzt muss ich aber mal eine Lanze für den “Vater Leo” brechen: wie er in einzigarti- ger Weise und mit feiner Ironie Szenen aus der Entwicklung seines Sohnes in seine cartoons einbringt ist schon großartig! Fühle mich häufig an Enwicklungsstadien mei-
nes eigenen mittlerweise 30jährigen Sohnes erinnert und muss mehr als schmunzeln.
Was Kinderhaben mit Qualität von Pointen zu tun hat – nunja. Die beste Pointe wäre hier ein schizophrener Leowald, der diesen (oder alle? Sogar diesen Kommentar hier?!) selbst geschrieben hat.
Alles andere – tatsächlich peinlich.
(Abgesehen davon müßte ich mir sonst langsam selbst erhebliche Sorgen beim Comicmachen… äh… machen.)
November 4th, 2008 at 18.42
ganz grosse pop-art!
November 4th, 2008 at 18.47
November 4th, 2008 at 18.56
gross artig!
November 4th, 2008 at 19.27
Und Varoom?
Nur für den Kick für den Augenblick?
November 4th, 2008 at 20.14
Varoom nur, varoom? Hihi, schön.
November 4th, 2008 at 21.59
unglaublich gut! fantastisch! normalerweise grinse ich still in mich rein, heute lautes *prust* und *gicker*…
November 4th, 2008 at 22.21
zwei söhne, glaube ich.
hm. ein nicht-schwuler künstler? war das in den sechziger jahren denn überhaupt erlaubt?
November 5th, 2008 at 00.18
Und ich frage mich gerade, ob ehemals geniale Cartoonisten zwangsläufig käsig werden, sobald sie Kinder haben, oder ob das etwas ist, das nur manchmal passiert und über das schlicht normalerweise nicht größer geredet wird. Manchmal taucht das ja noch im Gespräch auf, ganz am Rand: “Der L. neulich: zwotes Panel mit Kinderkommentar” — ” “Ja, ich weiß.” [peinlich berührtes Schweigen]. Oder: “Hast Du gesehen, beim Z…” … “Kinderwagen-Z?” … [kurze Pause, wissendes Gelächter]. Ist natürlich nix weiter als Neid. Ehrlich empfundener Neid. Ein Kind wäre toll. Aber bis wir sowas haben ziehen wir Dich pointenmässig im Zwischenwald um Kilometer ab, Leowald! Ha!
November 5th, 2008 at 01.06
jawolle!!! noch ein knüller! he’s on fire: go, uncle, go!!
November 5th, 2008 at 10.06
@Boy Likkystein: ja, das alte Lied, ich habe es selbst einst inbrünstig mitgesungen. Je nach Betrachterstandpunkt wird durch eigene Kinder das Blickfeld eingeschränkt oder erweitert, das ist mir schon klar. Hier im Zwarwald nimmt das Thema aus eben diesem Grund einen deutliche geringeren Stellenwert ein, als ihm, gemessen an realem Zeitaufwand und Beschäftigungsintensität, zukäme. Aber was sehe ich: dass es mir nicht gelingt, in einem autobiografisch geprägten Projekt einen nicht unerheblichen autobiografischen Aspekt völlig untern Tisch fallen zu lassen, wird mir ja glücklicherweise nur aus Neid vorgeworfen. Haha, auch noch feige!
Peinlich berührte Grüsse,
leo
November 5th, 2008 at 11.49
Jetzt muss ich aber mal eine Lanze für den “Vater Leo” brechen: wie er in einzigarti- ger Weise und mit feiner Ironie Szenen aus der Entwicklung seines Sohnes in seine cartoons einbringt ist schon großartig! Fühle mich häufig an Enwicklungsstadien mei-
nes eigenen mittlerweise 30jährigen Sohnes erinnert und muss mehr als schmunzeln.
November 5th, 2008 at 12.23
*Seufz*
Was Kinderhaben mit Qualität von Pointen zu tun hat – nunja. Die beste Pointe wäre hier ein schizophrener Leowald, der diesen (oder alle? Sogar diesen Kommentar hier?!) selbst geschrieben hat.
Alles andere – tatsächlich peinlich.
(Abgesehen davon müßte ich mir sonst langsam selbst erhebliche Sorgen beim Comicmachen… äh… machen.)
November 5th, 2008 at 16.25
Guter Cartoon. Doofes altes Lied.