Hey – das wird ja immer schlimmer… Und ich hatte diesen trashigen Anfangstitel grad wieder aus dem Ohr raus (ich *MAG* es, absolut grottige Anfangsmelodien vor mich her zu summen… GRRRR! )
Muss nochmal nachmeckern: Mich nervt bei B&T vor allem, dass da zum Teil wirklich Mist (im Sinne von ’sachlich falsch’) erzählt wird…
@mtk: Das mit dem schnellen Leseerfolg ist auch so eine Sache… Ich habe vor Jahren auf der Buchmesse mal Stefan Wolf aus seinem neuestem ‘TKKG’-Buch lesen hören. Ich wunderte mich daraufhin, ob das auch schon früher so ein Mist war… Nach kurzem Nachlesen habe ich meine Restbestände dieser ‘Literatur’ dann vertickt – das müssen meine Kinder wirklich nicht haben… Wobei der ganze Jugendliteratur-Rest (je älter desto schlimmer) auch nicht besser ist. Wobei: Immerhin gibt es noch das Werk von Astrid Lindgren…
Stimmt zwar (TKKG/ Mist). Aber anscheinend ist bspw. aus uns beiden doch was ganz ordentliches (wegen Aufenthaltsort vermutet) geworden. Evtl. braucht man so Schrott zum anfixen?
Wo wir schon bei der ollen Astrid sind…
Ich werd mich da dann wohl beim Vorlesen als Instant-Zensor betätigen müssen, denn man braucht nicht zu der P.C.-Fraktion zu gehören, um den Rassismus in den Büchern grausig zu finden. Dass Hektor B&T Kacke findet hat vielleicht gar nix mit dem Gender-Kram zu tun, sondern mit der geistigen Leere von dem Quatsch.
@sternburg: Das mit dem Anfixen ist sicherlich ein Punkt. Es gibt aber auch da Dinge, die nicht ganz so extrem sind – meine ersten Selbstlese-Bücher waren z.B. aus der ‘Pitje Puck’-Reihe, die finde ich auch heute noch eigentlich ganz ok.
@Daniel: AL schreibt als Kind ihrer Zeit (Pippi Langstrumpf entstand ~1941) – damals war das wohl eher üblicher Sprachgebrauch (und eher unreflektiert) – das mal fernab der üblichen Political Correctness-Diskussion (Ich bin für eine bedachte Sprache, bin aber auch der Meinung, dass man alles übertreiben kann). In Kinder- und Jugendliteratur sind die Charactere einfacher (und stereotyper) modelliert und dabei auch oft überzogen (…um mal die Cartoons zu strapazieren: Wie oft stirbt der gute Roadrunner pro Folge?) und früher fand ich den ‘Mist’ ja auch prima… Alles nicht so einfach.
Das primäre Problem ist meines Erachtens, dass man sich als Kinderbuchauthor heute mit neuen Kinderbüchern sehr schwer tut, weil eben soviel bekanntes da ist und weil eben statt der Lektüre das Publikum ausgetauscht wird (es wird von alleine älter und liest was anderes…). Von daher ist das bisweilen alles ein bisschen sehr veraltet.
(Puh. Heute kein Kommentar mehr von mir – versprochen!)
Habe sehr gelacht. Aber ehrlich: Ein Kerl, der weiß, wie man einen Ponyhof auf Vordermann hält, ist auch sonst für alle Lebenslagen gestärkt, schaden kanns nicht.
Wenn Hektor alt genug ist, sind für Jungs die “Taran”-Bücher von Alexander Lloyd klasse, die sind schon recht alt und irgendwie nicht sehr bekannt, aber immer noch klasse.
February 15th, 2011 at 19.14
Und Zaubern darf man auch nich oder was, was fürn Schmarn.
February 15th, 2011 at 19.37
Immer schön auf das Geschlecht des Helden / der Heldin im Titel achten!
February 15th, 2011 at 20.19
Jetzt habe ich auch Lust bekommen, dieses “Bibi und Tina” Spiel zu spielen. Klingt nach Zen-Arbeit …
February 15th, 2011 at 21.39
Bin voll im Thema:
“Das sind Bibi und Tina
auf Amadeus und Sabrina
sie jagen im Wind
sie reiten geschwind
weil sie Freunde sind
weil sie Freunde sind”
February 16th, 2011 at 02.07
Früher war doch so gefährlicher Stoff am Buchrücken mit einem M für Mädchen gekennzeichnet.
February 16th, 2011 at 08.09
Hey – das wird ja immer schlimmer… Und ich hatte diesen trashigen Anfangstitel grad wieder aus dem Ohr raus (ich *MAG* es, absolut grottige Anfangsmelodien vor mich her zu summen… GRRRR! )
Berittene Grüße, der Lexa
February 16th, 2011 at 08.09
Leide mit und wünsche schnellen Leselernerfolg…
February 16th, 2011 at 08.36
Muss nochmal nachmeckern: Mich nervt bei B&T vor allem, dass da zum Teil wirklich Mist (im Sinne von ’sachlich falsch’) erzählt wird…
@mtk: Das mit dem schnellen Leseerfolg ist auch so eine Sache… Ich habe vor Jahren auf der Buchmesse mal Stefan Wolf aus seinem neuestem ‘TKKG’-Buch lesen hören. Ich wunderte mich daraufhin, ob das auch schon früher so ein Mist war… Nach kurzem Nachlesen habe ich meine Restbestände dieser ‘Literatur’ dann vertickt – das müssen meine Kinder wirklich nicht haben… Wobei der ganze Jugendliteratur-Rest (je älter desto schlimmer) auch nicht besser ist. Wobei: Immerhin gibt es noch das Werk von Astrid Lindgren…
Gruß, der Lexa
February 16th, 2011 at 09.58
Stimmt zwar (TKKG/ Mist). Aber anscheinend ist bspw. aus uns beiden doch was ganz ordentliches (wegen Aufenthaltsort vermutet) geworden. Evtl. braucht man so Schrott zum anfixen?
February 16th, 2011 at 10.27
Immer noch besser als “Häsi und Mümmelchen lernen teilen”.
Besonders wenn man sich eigentlich das neue “Age of empires” gewünscht hat…
February 16th, 2011 at 11.28
Wo wir schon bei der ollen Astrid sind…
Ich werd mich da dann wohl beim Vorlesen als Instant-Zensor betätigen müssen, denn man braucht nicht zu der P.C.-Fraktion zu gehören, um den Rassismus in den Büchern grausig zu finden. Dass Hektor B&T Kacke findet hat vielleicht gar nix mit dem Gender-Kram zu tun, sondern mit der geistigen Leere von dem Quatsch.
February 16th, 2011 at 16.31
@sternburg: Das mit dem Anfixen ist sicherlich ein Punkt. Es gibt aber auch da Dinge, die nicht ganz so extrem sind – meine ersten Selbstlese-Bücher waren z.B. aus der ‘Pitje Puck’-Reihe, die finde ich auch heute noch eigentlich ganz ok.
@Daniel: AL schreibt als Kind ihrer Zeit (Pippi Langstrumpf entstand ~1941) – damals war das wohl eher üblicher Sprachgebrauch (und eher unreflektiert) – das mal fernab der üblichen Political Correctness-Diskussion (Ich bin für eine bedachte Sprache, bin aber auch der Meinung, dass man alles übertreiben kann). In Kinder- und Jugendliteratur sind die Charactere einfacher (und stereotyper) modelliert und dabei auch oft überzogen (…um mal die Cartoons zu strapazieren: Wie oft stirbt der gute Roadrunner pro Folge?) und früher fand ich den ‘Mist’ ja auch prima… Alles nicht so einfach.
Das primäre Problem ist meines Erachtens, dass man sich als Kinderbuchauthor heute mit neuen Kinderbüchern sehr schwer tut, weil eben soviel bekanntes da ist und weil eben statt der Lektüre das Publikum ausgetauscht wird (es wird von alleine älter und liest was anderes…). Von daher ist das bisweilen alles ein bisschen sehr veraltet.
(Puh. Heute kein Kommentar mehr von mir – versprochen!)
February 16th, 2011 at 19.11
oh Hilfe – das ist ja ein Schlangennest von Experten für Kinder-Literatur hier
Hex Hex!
February 16th, 2011 at 22.50
Habe sehr gelacht. Aber ehrlich: Ein Kerl, der weiß, wie man einen Ponyhof auf Vordermann hält, ist auch sonst für alle Lebenslagen gestärkt, schaden kanns nicht.
Wenn Hektor alt genug ist, sind für Jungs die “Taran”-Bücher von Alexander Lloyd klasse, die sind schon recht alt und irgendwie nicht sehr bekannt, aber immer noch klasse.
February 17th, 2011 at 15.13
Wirklich irritierend: Ihr diskutiert hier über Kinderbücher – dabei kann Hektor doch gar nicht lesen!
February 18th, 2011 at 20.26
aber die eltern können lesen und hören bw. MÜSSEN lesen und hören
hex hex …