Ach was! Das war ein super Jahrzehnt!
in 25 Jahren geht den alten Leuten was von Pflastern auf der Seele durch den Kopf. Das wünscht man doch niemandem.
natürlich kann man es sich aussuchen!
ich zum beispiel habe mich 1984 in einem schrank einschliessen lassen und wurde 10 jahre später wieder herausgelassen. ich kenne weder milli vanilli noch modern talking und habe auch nie etwas von culture club gehört. mein herz und meine seele sind rein und meine ohrwürmer sind ein angenehmer dauerton (kammerton a).
Ja. Pflaster auf der Seele und tobende Hamster vorm Fenster sind definitiv schlimmer als “Es gibt ein neues Fruchtbonbon, Sugus von Suchard” mit Carbonara-Cocacola. Dringt übrigens durch jeden Schrank.
Ich kann die Zeit nicht zurückschrauben, um Gehörtes wie Andie ungehört zu machen, aber ich greife das auf und sperre meine Kinder beim ersten Anflug peinlicher Trends in einen Schrank. Zu ihrem eigenen Besten.
Ach was, das gleicht doch die postneoliberale Massenkultur alles aus. Spliff und den anderen Scheiß nimmt man als “Oldies” gerne mit ins persönliche Kulturrepertoire auf und lässt es nebenbei dudeln, während man im Bahnhofsvorraum (gleichzeitig als anthropologisches Museum genutzt) 3D-Shooter mit Retrografik auf seinem iPad spielt und sich wundert, warum die Lila Pause “wieder da (nur für kurze Zeit)” sein soll, wenn sie doch eigentlich genau wie eine etwas größere Joghurette (war nie weg) schmeckt.
…hisch weiss nischt ob du misch verschtähän kannst, doch du lächelst und mein Hähärz tut nen Knall *Pthui*…
rrrgh…das nächstemal bitte oben links im Strip eine Flashback-Warnung platzieren, am besten in grellem Rosa !
Jetzt geht mir das Ding bestimmt den ganzen Tag durch den Kopf…
ICh weiss gar nicht was ihr alle so gegen die 80er wettert, gut die Klamotten sahen sch****e aus, aber wir liefen alle so rum (gab ja halt nix anderes).
Auf Moderem Talking und Milli Vanilli hat ich allerdings auch verzichten können (hatte leider keinen schalldichten Schrank), aber wenigstens gab es ja schon die Ärzte und die Toten Hosen.
Kann mich mal einer bezüglich Plaster auf der Seele und Hamster vor dem Fenster aufklären ?
@ Schlumpfgermane: Das mit dem “Pflaster auf der Seele” war mir bis eben auch noch unbekannt. Also habe ich via Google einen Regenwald umgebracht und herausgefunden, dass es sich wohl um den Song “Pflaster” des “Bandprojekts” “Ich und ich” handelt, wovon die eine Hälfte ja auch idealerweise aus den 80ern kommt. Und “der Hamster vor meinem Fenster” scheint so ein “Verhörer” aus selbigem Lied zu sein. Ich bin jedenfalls froh, diesem Song nicht zu kennen.
Herzlichts, Ihr Klugscheißer
June 21st, 2011 at 20.41
Ach was! Das war ein super Jahrzehnt!
in 25 Jahren geht den alten Leuten was von Pflastern auf der Seele durch den Kopf. Das wünscht man doch niemandem.
June 21st, 2011 at 21.38
natürlich kann man es sich aussuchen!
ich zum beispiel habe mich 1984 in einem schrank einschliessen lassen und wurde 10 jahre später wieder herausgelassen. ich kenne weder milli vanilli noch modern talking und habe auch nie etwas von culture club gehört. mein herz und meine seele sind rein und meine ohrwürmer sind ein angenehmer dauerton (kammerton a).
June 21st, 2011 at 22.12
soziala… soazila… sozail… was?
June 21st, 2011 at 23.32
Ja. Pflaster auf der Seele und tobende Hamster vorm Fenster sind definitiv schlimmer als “Es gibt ein neues Fruchtbonbon, Sugus von Suchard” mit Carbonara-Cocacola. Dringt übrigens durch jeden Schrank.
June 22nd, 2011 at 00.13
Ich kann die Zeit nicht zurückschrauben, um Gehörtes wie Andie ungehört zu machen, aber ich greife das auf und sperre meine Kinder beim ersten Anflug peinlicher Trends in einen Schrank. Zu ihrem eigenen Besten.
June 22nd, 2011 at 08.21
Die Teufelshörner in Panel 3 … ich mein, es passt einfach alles zusammen! Großartig!
June 22nd, 2011 at 09.10
Ach Leo, weiste … es gibt schlimmeres!
June 22nd, 2011 at 09.15
Ach was, das gleicht doch die postneoliberale Massenkultur alles aus. Spliff und den anderen Scheiß nimmt man als “Oldies” gerne mit ins persönliche Kulturrepertoire auf und lässt es nebenbei dudeln, während man im Bahnhofsvorraum (gleichzeitig als anthropologisches Museum genutzt) 3D-Shooter mit Retrografik auf seinem iPad spielt und sich wundert, warum die Lila Pause “wieder da (nur für kurze Zeit)” sein soll, wenn sie doch eigentlich genau wie eine etwas größere Joghurette (war nie weg) schmeckt.
June 22nd, 2011 at 09.19
…hisch weiss nischt ob du misch verschtähän kannst, doch du lächelst und mein Hähärz tut nen Knall *Pthui*…
rrrgh…das nächstemal bitte oben links im Strip eine Flashback-Warnung platzieren, am besten in grellem Rosa !
Jetzt geht mir das Ding bestimmt den ganzen Tag durch den Kopf…
June 22nd, 2011 at 14.08
ICh weiss gar nicht was ihr alle so gegen die 80er wettert, gut die Klamotten sahen sch****e aus, aber wir liefen alle so rum (gab ja halt nix anderes).
Auf Moderem Talking und Milli Vanilli hat ich allerdings auch verzichten können (hatte leider keinen schalldichten Schrank), aber wenigstens gab es ja schon die Ärzte und die Toten Hosen.
Kann mich mal einer bezüglich Plaster auf der Seele und Hamster vor dem Fenster aufklären ?
*Carbonara et una Coca Cola* summ
June 22nd, 2011 at 18.45
@ Schlumpfgermane: Das mit dem “Pflaster auf der Seele” war mir bis eben auch noch unbekannt. Also habe ich via Google einen Regenwald umgebracht und herausgefunden, dass es sich wohl um den Song “Pflaster” des “Bandprojekts” “Ich und ich” handelt, wovon die eine Hälfte ja auch idealerweise aus den 80ern kommt. Und “der Hamster vor meinem Fenster” scheint so ein “Verhörer” aus selbigem Lied zu sein. Ich bin jedenfalls froh, diesem Song nicht zu kennen.
Herzlichts, Ihr Klugscheißer
June 23rd, 2011 at 00.19
Hm. ich musste ganz kurz an Claire Bretecher denken …
June 28th, 2011 at 15.38
neulich fast genau so (unvermittelt) im Podcast geschehen:
http://couchpotato.es/blog/archives/998
ab 33:00
June 28th, 2011 at 23.40
welches Jahrzent wäre ihnen denn genehmer gewesen, herr leowald?